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Ratgeber Hitze

Ratgeber 4
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Es wird heiß - bitte denken Sie auch an die Tiere

Sommer ist wunderbar. Wohlige Wärme, sich in der Sonne räkeln, das lieben auch viele Tiere. Aber es geht ihnen nicht anders als uns Menschen - alles in Maßen. Ist doch selbstverständlich, werden Tierfreunde jetzt denken. Doch leider gibt es auch Menschen, die bei Hitze nicht verantwortungsbewusst mit ihren Tieren umgehen. Auch ein Tier muss sich an einen Schattenplatz zurückziehen können und es muss immer frisches Trinkwasser erreichbar sein.

Wenn wir den Wetterpropheten glauben, steht uns wohl nicht nur eine heiße, sondern auch schwüle Zeit bevor. Und dann wiederholen sich jeden Sommer Situationen, von denen jeder Tierhalter eigentlich schon gehört haben müsste. Denkt man.

Autos werden schnell zur Todesfalle

Des Hundes liebste zweite Behausung ist „sein“ Auto. Doch das kann in kürzester Zeit zur Todesfalle werden. Herrchen oder Frauchen wollen nur mal ganz schnell etwas erledigen und stellen das Auto auf einen schattigen Platz. Doch dann dauert es länger. Die Sonne bleibt nicht wo sie war, das Auto heizt sich in Kürze auf und wird für das Tier zum Martyrium. Tod inbegriffen. Geöffnete Fensterspalten bringen bei hohen Temperaturen und Schwüle keine Kühlung mehr. Deshalb unser Rat: Lassen Sie Ihr Tier bei Sonne und Schwüle am besten zu Hause an einem kühlen und schattigen Platz. Das betrifft alle Ihre Haustiere. Viele Tierhalter beachten nicht, dass ein Hund, eine Katze, alle Fellartigen nicht schwitzen und damit keine Wärme ausgleichen können. Schon ab zirka 20 Grad Celsius Außentemperatur reichen wenige Minuten in einem verschlossenen Auto in der Sonne aus, um das Tier in eine lebensbedrohliche Situation zu bringen. Das Auto kann sich bis auf 50 Grad Celsius aufheizen. Tiere mit Fell müssen die Wärme durch Hecheln ausgleichen. Dabei verdunsten sie Wasser, das durch Trinken ausgeglichen werden muss. Haben sie dazu keine Möglichkeit, kommt es schnell zur so genannten Hyperthermie, das heißt, die Tiere kochen im wahrsten Sinne des Wortes innerlich. Dabei gehen Zellen und Organe kaputt. Diesen qualvollen Kampf verliert das Tier, indem es kollabiert und an Herzversagen sterben kann.

Anzeichen und Erste Hilfe bei Überhitzung

Anzeichen sind Unruhe, eine weit herausgestreckte Zunge bei gestrecktem Hals, Taumeln, Erschöpfung. Die können sich auch nach Überanstrengung, wie Laufen am Rad oder zu langen Spaziergängen zeigen. Ab 40 Grad Celsius Körpertemperatur kommt es zu Kreislaufbeschwerden. Lebenswichtige Organe werden weniger durchblutet, was zum Schock führen kann. Bei über 43 Grad Celsius gerinnt das körpereigene Eiweiß, was Bewusstlosigkeit und Tod zur Folge haben kann.

Ein Hitzschlag ist ein medizinischer Notfall. Das Tier muss umgehend in tierärztliche Behandlung. Möglichst sofort an einen schattigen Platz bringen, mindestens 30 Minuten mit nasskalten Tüchern kühlen. Nur wenn das Tier bei Bewusstsein ist darf schluckweise Wasser angeboten werden. Bei Bewusstlosigkeit in die stabile Seitenlage bringen, wobei die Zunge heraushängen muss.

Tipps bei Hitze

° Mit dem Hund nicht bei Tageshitze spazieren gehen, sondern morgens und spät abends.

° Viele Hunde baden gern und das bringt Abkühlung.

° Mit dem Hund am Fahrrad fahren ist tabu.

° Immer Wasser und einen schattigen, am besten kühlen Platz zum Rückzug bieten.

° Auch ein geschlossener Zwinger kann für Hunde zur Falle werden, wenn nicht an alles gedacht wird. Die Sonne wandert.

° Auch die Tiere auf den Weiden müssen Wasser haben und die Möglichkeit der Sonne zu entkommen.

Sehen Sie ein Tier in einem Auto in lebensbedrohlicher Situation und keinen Besitzer in der Nähe, rufen Sie bitte sofort die Polizei. Sie ist berechtigt das Auto zu öffnen. 

Sind Weidetiere nicht richtig versorgt, dann ist das zuständige Veterinäramt Ihr Ansprechpartner.

 

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Ratgeber Carden

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Kennen Sie Carden?

Es gibt Pflege, die einen Hund nicht nur gut aussehen lässt, sondern die auch wohl tut. Das so genannte Carden ist so ein Vorgang. Sucht man nach einer wörtlichen Übersetzung, wird man nicht so recht fündig. Umschreiben lässt es sich leichter: Beim Carding wird die Unterwolle des Hundes komplett entfernt. Verfilzungen, Hautekzeme, Schuppen, die oft durch zu viel Unterwolle entstehen, kann man so wirksam vorbeugen beziehungsweise wieder in den Griff bekommen. Die Haut des Hundes bekommt endlich wieder Luft und das Fell lässt sich ganz leicht kämmen.

Klar ist: Carden lässt Hunde auch Hitze besser ertragen. Und die soll im Sommer auch immer wieder mal die Müritzregion erreichen.

„Müritzer für Tiere“ informierte sich bei Dorit Graeber, Inhaberin von „Bärli's Hundesalon“ in Waren. Sie ist diplomierte Katzen- und Hunde-Groomerin. Deutsch heißt das schlicht und einfach Hundefrisörin.

Was passiert beim Carden? Warum tut es gut?

Das Fell, also die Unterwolle und das Deckhaar des Hundes, sind Schutz und passen sich den Temperaturen an. Doch wenn Deckhaar und Unterwolle keine Luft mehr an die Haut lassen, wird es problematisch. „Dann kommt es zum Hitzestau, so als ob wir bei steigenden Temperaturen unsere Winterjacke anlassen“, sagt Dorit Graeber.

Beim Carden wird mit Hilfe eines speziellen Kammes Unterwolle entfernt, die der Hund nicht mehr braucht und alleine nicht abstoßen kann. Dafür gibt es eine ganze Reihe von Gründen. Dass Haustiere mit uns in beheizten Wohnungen leben und der Organismus nicht mehr sicher ist wann Wolle gebraucht wird oder nicht, ist ein wichtiger. Viele Hundehalter kennen den ganzjährigen Haarverlust bei ihrem Hund -  der nicht immer nur Freude macht. 

Das regelmäßige Entfernen der Unterwolle, besonders beim Fellwechsel, ist deshalb eine gute Alternative. Totes Haar wird entfernt, neues kann nachwachsen.

Scheren, Trimmen, Carden - was ist der Unterschied?

Was Carden bewirkt ist klar -  die Unterwolle wird entfernt. Das unterstützt den natürlichen Fellwechsel. Beim Trimmen, was soviel wie Zurechtstutzen, in Ordnung bringen bedeutet, wird der Hund ganz schnell, in einem Arbeitsgang von seinem Fell befreit. Getrimmt werden nur rauhaarige Rassen. „Scheren macht keinen Sinn, es kann dem Hund sogar schaden“ ist Dorit Graeber überzeugt. „Fell ist das Naturell des Hundes. Er legt sich normalerweise nicht in die Sonne und würde geschoren, mit nackter Haut auch einen heftigen Sonnenbrand riskieren. Außerdem wächst Unterwolle schneller als Deckhaar und das ist für den Hund unangenehm“.

Wie oft tut Carden gut?

Hunde, die vorwiegend im Haus leben, können das ganze Jahr über gecardet werden, auch im Winter. Der Hund ist wieder aktiver und fühlt sich wohl. „Wenn Hunde vorwiegend im Freien leben, dann sollten sie im Frühjahr einmal von der Winterwolle befreit werden. Sinken die Temperaturen zum Herbst langsam, ist Carden noch einmal zur Reinigung und mit frisch gebildeter Unterwolle für den Winter optimal“, empfiehlt Dorit Graeber.  Das Carding kann von ein bis drei Stunden dauern, je nach Zustand und Veranlagung eines Hundes. Bei sehr viel Unterwolle kann es auch sein, dass zwei Termine nötig sind. Und Dorit Graeber ist sich sicher „die meisten Hunde mögen es, wenn sie von dem Ballast befreit werde. Ich erlebe danach wie ein Aufatmen des Hundes, weil sich sein Befinden schnell verbessert“. Der Hund muss übrigens vorher nicht gebadet werden. Carden ist auch ein bisschen wie baden, denn in der Unterwolle sitzen meist auch die unangenehmen Gerüche fest. Halter sagen beim ersten Termin nicht selten, dass ihr Hund nicht gut riecht.

Hilft regelmäßiges Carden bei Hautproblemen?

Dorit Graeber: „Unbedingt. Ich beobachte immer wieder, dass Hunde durch regelmäßiges Entfernen der abgestorbenen Haare kaum noch Probleme mit ihrer Haut haben. Es bilden sich  immer weniger Schuppen und Ekzeme“.

Zu empfehlen für Rassen mit viel Unterwolle, wie:

Berner Sennenhunde, Schäferhunde, Australian Shepherd, Neufundländer, Hovawart, Collie, Leonberger, Border-Collie, Sheltie, Eurasier, Tibet Terrier, Golden Retriever, Bearded-Collie, Bobtail sowie Mischlinge aus diesen Rassen

Angebote in der Müritz-Region

Carden gehört seit langem zum Standard aller Hundefrisöre.

In Waren sind es drei, einer in Groß Dratow.

Weitere Möglichkeiten sind in Neubrandenburg und Güstrow.

 

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Tiere

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Nicht wegsehen, wenn Tiere leiden

Die Initiative „Müritzer für Tiere“ will auch den Tieren helfen, die irgendwo auf dem Nachbargrundstück, einsam in Gartenanlagen oder auch in der Wohnung nebenan still leiden. Sie kriegen kaum Futter, der Wassernapf ist fast immer leer. Erkranken Tiere, werden sie nicht dem Tierarzt vorgestellt. Hunde sind weggesperrt im Zwinger oder einem Verschlag und haben kaum Kontakte zu Artgenossen und zu Menschen. Es liest sich wie ein Horrorszenario, ist aber leider auch in der Müritz-Region keine Seltenheit. Es passiert in Dörfern, aber auch im Städtischen. Und es ist bekannt, dass Nachbarn, die dem Leid mit einer Anzeige beim Veterinäramt ein Ende setzen könnten, es selten tun. Das meistgehörte Argument „ich mische mich nicht in die Angelegenheiten anderer ein“. Aber auch Angst vor Streit oder Schlimmeren sowie fehlendes Mitgefühl sind die Gründe.

Kürzlich konnte einem Schäferhund in einem Dorf unserer Region aber so geholfen werden. Ein Mitglied der Initiative wurde über die schlechte Haltung informiert. Wir haben mit unserem Wissen eine Anzeige beim Veterinäramt gemacht. Kontrollen mit Auflagen folgten, so dass dem Hund innerhalb kurzer Zeit geholfen werden konnte.

Deshalb bittet „Müritzer für Tiere“ alle, die Tierleid bemerken, sich wenigstens anonym an uns zu wenden, den Sachverhalt zu schildern, damit wir uns für ein besseres Leben vernachlässigter, gequälter Tiere einsetzen können.

Bitte helfen Sie:

Tel. 03991/125480 und/oder 125036

Handy 015204661623

Mail:info@mueritzer-fuer-tiere.de

In dem Fall machen wir die Anzeige. Sie bleiben anonym.

Wollen Sie selbst Kontakt zum Veterinäramt:

Region Waren:

Tel. 03991/782279

Mail vla@lk-seenplatte.de

Seenplatte:

Tel. 03998/4344541

Mail: vla@lk-seenplatte.de

 

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Tier als Geschenk

Ratgeber 6
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Warum darf ein Tier (k)ein Geschenk sein?

Es ist bald Weihnachten, Geburtstag oder ein anderer freudiger Anlass. Ein Geschenk muss her. Eine Möglichkeit: Ein lebendiges Geschenk, ein Haustier.

Aus schlechter Erfahrung wird ein Riesenchor von Tierschützern mit einer Stimme antworten „Nein, niemals, nur das nicht“. Und dann vielleicht noch Weihnachten unterm Baum. Nach Weihnachten, aber oft beim nächsten Urlaub werden die „süßen Tiere“ für viele unbequem, machen Arbeit, haben auch noch Ansprüche ans Leben. Sie stören den gewohnten Tagesablauf - und sie kosten, vor allem, wenn sie mal krank werden. Und das passt dann gar nicht mehr. Ihr Weg führt direkt ins Tierheim oder oft genug werden sie irgendwo angebunden und sich selbst überlassen. Glück gehabt, wenn sie gefunden werden. Das Tier als „süßes“ Überraschungsgeschenk für kurz glänzende Augen sollte es deshalb nicht geben.

Das verbietet sich aus Respekt vor dem Tier.   

„Patenschaft für ein Tier“ schenken

Für die Engagierten der Initiative „Müritzer für Tiere“ ist es wichtig diesem berechtigten Aufschrei noch eine andere Sicht hinzuzufügen. Ein Hund, eine Katze, ein Hase, ein Vogel kann auch ein lang ersehntes Geschenk sein. Der Partner, die Tochter, das Enkelkind wünschen sich nichts sehnlicher als ein tierisches Familienmitglied. Sie beschäftigen sich mit der Tierart und wissen, dass dieses Zusammenleben nicht nur Kür, sondern eine Menge Pflicht ist.

Wer das „Geschenk Tier“ so plant, bereitet das auch längerfristig vor. Besuche im Tierheim oder bei Pflegestellen, Spaziergänge, Streicheleinheiten, bei denen die ganze Familie Kontakt aufnimmt, sind der Weg. Ist alles bedacht, kann ein Tier auch zum Geburtstag, zu Ostern oder Weihnachten zum besonderen Geschenk werden.

Für Kinder und Jugendliche ist auch das Geschenk „Patenschaft für ein Tier“, bei der sie Verantwortung übernehmen lernen, ein guter Weg.

Falls Tierfreunde sich uns bei der „Geschenksuche“ für unterschiedliche Anlässe anvertrauen wollen - wir beraten Sie immer und sind gern auch beim Entdecken an Ihrer Seite.

 

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Sylvester und Feuerwerk - zu laut für Ihr Tier

Ratgeber 2
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Achten Sie bei Feuerwerk auch auf die Tiere

Das Beste wäre natürlich, wenn Feuerwerk nicht stattfinden würde. Ein Wunschtraum

Also sollte jeder Tierhalter sich wenigstens bemühen das Leid der Tiere zu verhindern.

Wenn alle Tierhalter sensibler mit dem Thema umgehen würden, gäbe es viel weniger in

Panik entlaufene und durch Böller oder auf der Flucht verletzte Tiere. Jedes Jahr aufs Neue suchen auch in unserer Region Menschen verzweifelt nach ihren Tieren. Man hat nicht daran gedacht welche bösen Knall-Überraschungen auf Straßen lauern.

Den Rückzug sichern!

Viele beachten auch nicht die Eigendynamik so mancher Silvesterfeier. Ein Glas zuviel und schon werden Absprachen über Türen, die eigentlich geschlossen bleiben sollen, nicht mehr beachtet. Leidtragende sind immer die Tiere. Nicht wenige Hunde entwickeln über Jahre eine krankhafte Geräuschangst, wenn sie Knallen nur in der Ferne wahrnehmen. Wer seinen Hund nicht schon als Welpe oder Junghund „knallsicher“ gemacht hat, kann das später nur noch mit viel Geduld tun.

Was hilft sofort?

Leinen Sie den Hund in dieser Zeit immer an, und zwar so, dass er nicht aus dem Halsband entwischen kann. Zum Beispiel mit einem Geschirr, doppelt gesichert. Gehen Sie nicht im Dunkeln, wenn alles noch bedrohlicher wirkt. Lassen Sie das Tier auch nicht frei auf dem Grundstück. Bieten Sie einen abgedunkelten Raum und/oder einen abgedämpften Rückzugsort. Zum Beispiel ein Schrank als Höhle. Auch die Geräusche des Radios oder Fernsehers können die Angst lindern. Ablenkung durch Spiele hilft auch, braucht aber Ausdauer, hat also keine Sofortwirkung.

Auch Trösten ist gut!

Trost als soziale Unterstützung ist gut, wichtig und richtig. Ignoriere ich einen Hund wenn er Angst hat, verhalte ich mich schlicht nicht sozial. Angst ist kein Verhalten, sondern ein Gefühl - ein schlechtes Gefühl. Verstärken kann man mit Zuwendung, mit etwas Positivem nur ein Verhalten, jedoch kein schlechtes Gefühl. Trösten braucht aber seine Art, damit es nicht ins Gegenteil umschlägt. Reden Sie nicht wie eine Maschinenpistole auf den Hund ein, sondern vermitteln Sie ihm wieder Ruhe und Souveränität. Kommt der Hund zu Ihnen und sucht Körperkontakt, dann gewähren sie ihm diesen. Streicheln Sie ihn und sprechen ab und zu beruhigende Worte. Allerdings sollten Sie ihrem Hund auch keinen Körperkontakt aufzwingen, wenn er sich zum Beispiel unter dem Sofa verkrochen hat. Reden Sie nicht auf ihn ein, er solle hervorkommen. Ziehen sie ihn vor allem nicht hervor! Wenn er sich dort relativ sicher fühlt, lassen sie ihn dort, verlassen Sie ihn aber nicht. Nehmen Sie sich ein Kissen, eine Decke und setzen sich auf den Boden. Vielleicht kommt er ja selbst hervor…

Bestrafen geht gar nicht. Belohnen werden darf nur angstfreies Verhalten.

Einen Blick auf „Nachbars“ Tier

Und was für den Hund gilt, trifft abgewandelt auch für andere Tier zu. Auch für eine Hauskatze sollte sich Silvester die „Klappe“ schließen bis das Schlimmste vorbei ist. Auch Kleintiere dürfen nicht inmitten des Trubels bleiben. Sie reagieren sensibel auf Lärm - bis zum Kreislaufkollaps.

Deshalb hoffen wir Tierschützer, dass Tierfreunde sich auch als solche erweisen. Vielleicht auch mal auf Nachbars Tier achten.

UND: Was Silvester gilt, ist bei jedem Feuerwerk zu beachten!

 

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Ratgeber Schokolade

Ratgeber 5
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ICH DARF KEINE SCHOKOLADE, DENN …

„Menschen-Schokolade“ kann für Hund und Katz tödlich sein!

Leider zeigt sich in Gesprächen mit Tierhaltern immer wieder, dass viele nicht um die tödliche Gefahr für ihr Tier beim Verzehr von „Menschen-Schokolade“ wissen.

Meinem Hund soll es zu Weihnachten an nichts fehlen! Und so ist man großzügig nicht nur mit der lieben zweibeinigen Familie und stopft manches Zuviel in sich rein. Doch es liegt in diesen Weihnachtstagen meist auch zu viel auf Gabentischen, drapiert unter Weihnachtsbäumen und an anderen Orten herum. Welcher Hund oder welche Katze fühlt sich da nicht animiert mal auf Entdeckungstour zu gehen. Oder der tierliebe Besuch steckt heimlich das falsche Leckerli zu. Und schon kann das Unglück seinen Lauf nehmen.

WARUM IST SCHOKOLADE TÖDLICH?

Es ist das Theobromin, das in der Schokolade steckt und Vergiftungen bei Hunden und Katzen hervorrufen kann. Es ist in der Kakaobohne enthalten, die zur Herstellung von Schokolade verwendet wird. Bitterschokolade und Zartbitter-Schokolade enthalten am meisten Kakao beziehungsweise Theobromin und sind damit am giftigsten für Hunde und Katzen. Aber auch Milchschokolade kann mit etwa 2,3 Milligramm Theobromin pro Gramm Schokolade für Tiere gefährlich sein. Hat das Tier Schokolade gefressen, wird das Theobromin im Darm vollständig ins Blut aufgenommen. Von dort gelangt es in die Leber und setzt verschiedene Stoffwechselprozesse in Gang, die tödlich enden können.

Weiße Schokolade enthält keinen Kakao und somit auch kein Theobromin.

WIE ERKENNT MAN EINE SCHOKOLADENVERGIFTUNG?

Die Symptome hängen von der Menge der aufgenommenen Schokolade sowie von der individuellen Verträglichkeit des Tieres ab. Sie treten in der Regel innerhalb von zwei bis vier Stunden auf. Theobromin erhöht den Blutdruck, beschleunigt den Puls, verengt die Blutgefäße und vermindert die Reizschwelle der Nerven im Gehirn. Bei einer Schokoladenvergiftung kann es daher zu Unruhe, Zittern, Krampfanfällen, Überwärmung und Herzrhythmusstörungen kommen. Außerdem leidet das Tier unter Erbrechen, Durchfall und vermehrtem Durst.

Wie viel Theobromin jedoch zu einer Schokoladenvergiftung führt, ist wissenschaftlich nicht genau nachgewiesen. Die Angaben schwanken zwischen 100 und 500 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Hat das Tier eine große Menge Schokolade aufgenommen, kann die akute Schokoladenvergiftung ohne Behandlung innerhalb von 12 bis 36 Stunden tödlich verlaufen. Wenn der Hund oder die Katze überlebt, ist überdies eine chronische Schokoladenvergiftung möglich, bei der die Leber des Tieres dauerhaft geschädigt wird.

WAS TUN, WENN MEIN TIER SCHOKOLADE GEFRESSEN HAT?

Wenn Ihr Hund oder Ihre Katze Schokolade gefressen hat, sollten sie umgehend zum Tierarzt gehen. Nicht warten bis es zu Krämpfen und Erbrechen kommt. Je früher Ihr Tier behandelt wird, das heißt die Schokolade schnell durch Erbrechen oder mit dem Kot aus dem Körper entfernt wird, desto größer ist die Chance, dass es keine bleibenden Schäden davonträgt.

UNSER TIPP:

  • Auch als Belohnung nur das geben, was für das Tier geeignet ist. Das Angebot von Hunde- bzw. Katzenleckerlis ist groß.
  • Wenn es Schokolade sein soll, kaufen Sie spezielle Hundeschokolade bzw. Katzenschokolade, z.B. Schokodrops für Hunde und Katzen.
  • Informieren Sie die Familie und alle Personen, die sich um das Tier kümmern, vor allem auch die Kinder, dass sie KEINE SCHOKOLADE verfüttern sollen.
  • Schokolade muss außer Reichweite von Hund und Katze aufbewahrt werden.
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Tier sich nichts vom Tisch holen kann.
 

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